Schulsozialpädagogik:

Ich bin Frau Poggensee. Ich bin keine Lehrerin, sondern Sozialpädagogin.

An der Uhrschule arbeite ich mit den Kindern der ersten und zweiten Klasse.

Manche Kinder brauchen zum Lernen etwas mehr Zeit als andere.

Oder die Kinder können noch nicht so lange ruhig sitzen bleiben, weil sie lieber spielen möchten.

Um diese Kinder kümmere ich mich.

Ich versuche zu erkennen, wie wir diesen Kindern helfen können. 

Dann spreche ich mit den Lehrern und Lehrerinnen.

Zusammen mit den Lehrern und Lehrerinnen überlege ich, wie wir das Kind in der Klasse fördern können.

Dann komme ich, oder eine andere Lehrerin, mit in die Klasse und wir helfen dem Kind im normalen Unterricht.

Wenn das nicht reicht, sprechen wir mit den Eltern von dem Kind.

Dann nehme ich das Kind in meinen Förderunterricht.

Das ist ein kleine Gruppe, in der ich ganz gezielt den Kindern alleine helfen kann.

Es gibt davon drei Gruppen.

Eine Gruppe für die Kinder mit Problemen in der Sprache.

Eine Gruppe für Kinder mit Problemen mit kleinen Zahlen.

Und eine Gruppe für besonders unruhige Kinder oder Kinder mit Problemen beim Schreiben, Malen oder anderen Bewegungen.

Manchmal arbeite ich aber auch mit den anderen Kindern.

Wenn die Kinder schon gut lesen können, gehe ich mit einigen in den Kindergarten.

Dort lesen die Kinder der Uhrschule dann den Kindergarten-Kindern aus Bilderbüchern vor.

So sehen die Kindergarten-Kinder was sie in der Schule lernen können. 
Einmal im Jahr treffe ich mich im Kindergarten mit den Eltern von den Kindergarten-Kindern.

Dann sage ich ihnen, was ihre Kinder können sollten, wenn sie in die Schule kommen.