Schulsozialpädagogik:

Mein Name ist Heike Poggensee. Nach meinem Studium der Sozialpädagogik an der Universität-Gesamthochschule Essen habe ich mein Berufsanerkennungsjahr an einer Grundschule in Bochum-Wattenscheid abgeleistet. Ich bin seit 1995 im Schuldienst und ebenso lange an der Uhrschule tätig.

Nachdem ich anfangs den Schulkindergarten der Uhrschule geleitet habe, arbeite ich seit dem Wegfall der Schulkindergärten als sozialpädagogische Fachkraft in der Schuleingangsphase. Im Rahmen dieser Tätigkeit beschäftige ich mich vornehmlich mit den Schülerinnen und Schülern, die aus unterschiedlichen Gründen nur eingeschränkt am Regelunterricht teilnehmen können.

Nach einer Analyse der individuellen Lernausgangslage erarbeite ich mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Lehrerkollegium die notwendigen Förderpläne, die wir dann gemeinsam im Klassenverband während des Regelunterrichts umzusetzen versuchen.

Sofern die individuelle Förderung durch die pädagogischen Teams in der Klasse nicht ausreicht, nehmen wir Kontakt mit den Erziehungsberechtigten auf und empfehlen die weitere Förderung in einer kleineren Gruppe, in der eine vertiefte Individualisierung der Hilfestellung möglich ist. Thematisch werden die Lernbereiche Sprache, Pränumerik und Motorik abgedeckt.

Neben meinem pädagogischem Schwerpunkt, der Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer in der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Defiziten in der Lernentwicklung, arbeiteich aber auch in enger Kooperation mit der Kindertageseinrichtung Barbarastraße, wo wir Lesegruppen für die älteren Schülerinnen und Schülerder Uhrschule mit den Kindern der Tageseinrichtung veranstalten und Gesprächstermine für interessierte Eltern der Vorschulkinder anbieten.

Darüber hinaus organisiere ich die Zusammenarbeit der Uhrschule mit dem Verein „Mentor – Die Leselernhelfer Niederrhein e.V. “.Der Verein hat die Vision jedes Kind mit Leseproblemen oder sprachlichen Defiziten durch einen Lesementor zu fördern. Der Kern dieser individuellen Leseförderung ist die konsequente 1:1-Betreuung durch den Lesementor. Die hierzu notwendigen Voraussetzungen und die konkrete Durchführung erörtere ich mit Lehrern und Lehrerinnen, sowie den Mentoren und den Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler.

 

Ausserdem begleite ich gemeinsam mit unserer Schulsozialarbeiterin Frau Mierzwa die Entwicklung des Schulgartens.